Luftfahrttechnik, der Traum des Menschen vom Fliegen
Aber im Laufe der Zeit wurden die Versuche auch immer wieder von Erfolg gekrönt und heute können Menschen ohne große Probleme nicht nur von einem Kontinent zum anderen fliegen, sondern haben auch das Weltall erobert.
Theoretisch ist es unmöglich zu fliegen, denn Menschen und auch Flugzeuge sind wesentlich schwerer als die Luft und sie müssten sofort wieder abstürzen. Vögel haben Federn und leichte Röhrenknochen, die es ihnen leicht machen zu fliegen, aber auch alle Vögel müssen die so genannte Aerodynamik nutzen, um in der Luft zu bleiben. Die Aerodynamik macht es möglich dass sich tonnenschwere Flugzeuge in die Luft bewegen können.
Um das Prinzip des aerodynamischen Fluges auszunutzen, werden die ganz unterschiedlichen Bauweisen von Flugzeugen und auch Flugkörpern genutzt, die alle eins gemeinsam haben und das ist ein dynamischer Auftrieb. Anders ist das zum Beispiel bei Luftfahrzeugen wie Zeppeline oder auch Heißluftballons die leichter als Luft sind und daher den statischen Auftrieb nutzen können, entsteht der Auftrieb bei Flugzeugen erst in dem Moment, wenn die Luft die festen oder auch die beweglichen Tragflächen umströmt. Für den nötigen Antrieb benötigen Flugzeuge das leichte Flugbenzin Kerosin und werden dann von der Aerodynamik in die Luft gehoben.
Zu ersten Mal gelang dieses Kunststück Clemens Adler, der im Jahre 1890 den ersten Motorflug wagte. Er kam zwar nur 50 m weit, aber der Anfang war gemacht. Der erste längere Flug mit einem motorbetriebenen Flugzeug gelang den englischen Flugpionieren Wright, die sich am 17. Dezember 1903 mittels Flugzeug in die Luft erhoben und tatsächlich flogen. Es war der Franzose Louis Blériot, der 1909 als erster Mensch den Ärmelkanal von Calais nach Dover überflog und das in nur 37 Minuten. Charles Lindbergh gelang es schließlich am 20. und 21. Mai 1927, ohne Zwischenstopp von New York nach Paris zu fliegen. Das war der Anfang der kommerziellen und privaten Luftfahrt (Aviation) .